Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für psychologische Beratung von Claudia Dittrich (AGB)

§ 1 Allgemeines

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge über psychologische Beratungs- und

Coaching-Dienstleistungen, die zwischen der Beraterin Claudia Dittrich

(“Beraterin”), und ihren Klienten geschlossen werden.

(2) Abweichende Bedingungen des Klienten werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Beraterin hat deren Geltung

ausdrücklich schriftlich oder in Textform zugestimmt.

(3) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Die Beraterin erbringt Dienstleistungen im Bereich psychologischer Beratung und Coaching. Es handelt sich um einen

Dienstvertrag nach §§ 611 ff. BGB; ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet. Die Beratung ist insbesondere keine

Psychotherapie oder Heilbehandlung und kann diese nicht ersetzen.

(2) Konkreter Gegenstand des Vertrages ist jeweils die Vereinbarung zu einer psychologischen Beratung mit Thema bzw.

Ziel wie im Vertrag benannt. Dieses wird beim Erstkontakt (meist telefonisch) grob besprochen und im Erstgespräch

konkretisiert.

(3) Die Beraterin erbringt Ihre Dienstleistungen auf der Grundlage, der ihr von dem Klienten oder dessen Beauftragten zur

Verfügung gestellten Daten und Informationen. Die Gewähr für deren sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit liegt beim

Klienten. Stellungnahmen und Empfehlungen der Beraterin bereiten lediglich die persönliche Entscheidung des Klienten vor. Sie können diese in keinem Fall ersetzen.

(4) Die Beratung setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit des Klienten voraus. Bei gesundheitlichen Beschwerden mit Krankheitswert ist der Klient verpflichtet, ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

§ 3 Verantwortung der Beraterin

Die Beraterin wird die eingesetzten Methoden und Techniken dem Klienten zu jedem Zeitpunkt der Beratung auf dessen Wunsch hin erläutern sowie auf mögliche Risiken und Ergebnisse hinweisen. Insbesondere gilt Folgendes:

Psychologische Beratung schafft eventuell neue relevante Beziehung im Leben des Klienten. Der Klient experimentiert häufig mit einem neuen Kontaktverhalten, sein Umfeld gerät dadurch in einen Lernprozess. Dieser kann positive oder negative Auswirkungen haben.

Alle Informationen unterliegen der beruflichen Verschwiegenheit, werden von der Beraterin vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie dienen lediglich dem vereinbarten Beratungsverhältnis. Die Informationsweitergabe an Dritte bedarf stets der schriftlichen Zustimmung des Klienten.

§ 4 Verantwortung des Klienten

Eine psychologische Beratung beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Die Beraterin macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass psychologische Beratung ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess ist und ein bestimmter Erfolg nicht versprochen werden kann. Die Beraterin steht dem Klienten als Prozessbegleiter und als Unterstützerin bei eigenen Entscheidungen und Veränderungen zur Seite – die eigentliche Veränderungsarbeit wird vom Klienten selbst geleistet.

Der Klient sollte daher bereit und offen sein, sich mit sich selbst und seiner Situation auseinanderzusetzen und sich persönlich zu verändern. Der Klient ist für seine physische und psychische Gesundheit sowohl während der Sitzung als auch in der Phase zwischen den Terminen in vollem Umfang selbst verantwortlich. Sämtliche Maßnahmen, die der Klient aufgrund der Beratung durchführt, liegen in seinem eigenen Verantwortungsbereich.

§ 5 Ort der Beratung

Die Beratung erfolgt per Videokonferenz oder wie vereinbart. Technische Störungen in der Sphäre des Klienten gehen zu§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Das Honorar ist, sofern im Vertrag nichts Abweichendes vereinbart wurde, im Voraus zu entrichten. Rechnungen sind binnen 7 Tagen fällig. Bei Zahlungsverzug gelten gesetzliche Verzugszinsen und Mahnkosten (5,00 € je Mahnung).

§ 7 Terminvereinbarung, Stornierungen, Ausfallhonorar

(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich. Änderungen oder Absagen haben in Textform (E-Mail, Messenger-Nachricht) zu erfolgen.

(2) Bei Absagen gelten folgende Regelungen:

  • Absage mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin: kostenfrei
  • Absage weniger als 48 Stunden, aber mindestens 24 Stunden vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars
  • Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Honorars

(3) Ersparte Aufwendungen werden angerechnet. Erfolgt eine Ersatzbelegung des Termins durch einen anderen Klienten oder wird ein Ersatztermin vereinbart, entfällt das Ausfallhonorar.

(4) Sagt die Beraterin einen Termin aus wichtigem Grund ab, wird der Termin verlegt. Weitergehende Ansprüche bestehen nur bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten.

§ 7 Vertraulichkeit und Urheberrechte

(1) Die Beraterin verpflichtet sich, alle Informationen, die ihr im Rahmen der Beratung bekannt werden, vertraulich zu behandeln. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Klienten oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.

(2) Die Beraterin darf im Rahmen der Beratung erstellte Notizen, Unterlagen oder Dokumentationen ausschließlich für ihre Arbeit verwenden. Diese bleiben ihr Eigentum.

(3) Arbeitsmaterialien, Skripte und Unterlagen der Beraterin sind urheberrechtlich geschützt. Der Klient erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den persönlichen Gebrauch. Eine Weitergabe oder Vervielfältigung ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Beraterin untersagt.

(4) Bild- oder Tonaufzeichnungen der Sitzungen durch den Klienten sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung beider Parteien zulässig.

§ 8 Haftung

(1) Die Beraterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Eine weitergehende Haftung, insbesondere für den Eintritt eines bestimmten Beratungserfolgs, ist ausgeschlossen.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform kündigen.

(3) Bereits vereinbarte Termine bleiben auch im Falle einer Kündigung wirksam; es gelten die Bestimmungen zu Stornierung und Ausfallhonorar (§ 7).

§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher (Fernabsatzverträge)

(1) Sofern der Klient Verbraucher ist und der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln geschlossen wurde, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 355 ff. BGB zu.

(2) Die Widerrufsbelehrung sowie ein Muster-Widerrufsformular sind als Anlage A Bestandteil dieser AGB.

(3) Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Beraterin die vereinbarte Leistung vollständig erbracht hat, nachdem der Klient ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Beraterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und er gleichzeitig seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat.

§ 11 Datenschutz

(1) Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten des Klienten erfolgt ausschließlich nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO.

(2) Einzelheiten ergeben sich aus den Datenschutzhinweisen in Anlage B.

(3) Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten (Gesundheitsdaten) verarbeitet werden, geschieht dies nur auf Grundlage einer gesonderten, ausdrücklichen und widerruflichen Einwilligung des Klienten.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Anlage A – Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Frist beträgt 14 Tage ab Vertragsabschluss. Um den Widerruf auszuüben, müssen Sie eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail) an Claudia Dittrich, richten.

Folgen des Widerrufs: Bei Widerruf erhalten Sie alle Zahlungen binnen 14 Tagen zurück. Wurde verlangt, dass die Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, schulden Sie Wertersatz für bis dahin erbrachte Leistungen.

Muster-Widerrufsformular:

– An Claudia Dittrich, E-Mail: kontakt@wirinbalance.de

– Hiermit widerrufe(n) ich den Vertrag über folgende Dienstleistung: ………

– Bestellt am: …………………

– Name, Anschrift: …………………

– Unterschrift: …………………

– Datum: …………………

Anlage B – Datenschutzhinweise nach Art. 13 DSGVO

(1) Verantwortliche Stelle

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist:

Claudia Dittrich, c/o Impressumservice Dein-Impressum, Stettiner Straße 41, 35410 Hungen,

E-Mail: kontakt@wirinbalance.de

(2) Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt, soweit erforderlich,

  • zur Erfüllung des Beratungsvertrages sowie zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO),
  • zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen (z. B. steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungspflichten, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO),
  • zur Wahrung berechtigter Interessen (z. B. interne Verwaltungszwecke, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), sowie
  • bei der Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten (z. B. Angaben zur psychischen Verfassung) auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung des Klienten (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO).

(3) Empfänger

Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur,

  • wenn dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist (z. B. IT-/Hosting-Dienstleister, Steuerberatung)
  • eine gesetzliche Verpflichtung besteht
  • der Klient ausdrücklich eingewilligt hat.

(4) Speicherdauer

Die Daten werden so lange gespeichert, wie dies zur Durchführung des Beratungsverhältnisses erforderlich ist. Darüber

hinaus unterliegen bestimmte Daten gesetzlichen Aufbewahrungsfristen:

  • steuer- und handelsrechtlich relevante Unterlagen: 10 Jahre,
  • geschäftliche Korrespondenz: 6 Jahre.

Nach Ablauf dieser Fristen werden die Daten gelöscht, sofern keine weitere gesetzliche Pflicht oder ein berechtigtes Interesse an der Aufbewahrung besteht.

(5) Rechte des Klienten

Der Klient hat das Recht,

  • Auskunft über die verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen (Art. 15 DSGVO),
  • unrichtige Daten berichtigen zu lassen (Art. 16 DSGVO),
  • die Löschung der Daten zu verlangen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen (Art. 17 DSGVO),
  • die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen (Art. 18 DSGVO),
  • Daten in einem übertragbaren Format zu erhalten (Art. 20 DSGVO),
  • einer Verarbeitung aufgrund berechtigter Interessen zu widersprechen (Art. 21 DSGVO).

(6) Widerruf von Einwilligungen

Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, kann diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung. Wird eine erforderliche Einwilligung widerrufen, kann die Zusammenarbeit ggf. nicht fortgeführt werden.

(7) Beschwerderecht

Der Klient hat das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn er der Ansicht ist, dass die Verarbeitung seiner Daten nicht rechtmäßig erfolgt. Zuständige Aufsichtsbehörde ist:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213, Düsseldorf, www.ldi.nrw.de